Update:17.07.07
 


Gürtelprüfung vom 03.02.06

Am Freitag, den 03.02.06 traten 5 Aikidokas vom Judo-Club Halver e.V. zu ihrer 1.Gürtelprüfung an:

Kerstin Broska, Alexander Scherer, Maximillian Specht, Nils Gerhardt und Friedrich Raatz.

Die Prüfung fand in Wuppertal beim PSV statt und wurde abgenommen von Heike Scheuermann (2.Dan).

Heike war die frühere Trainerin des Halveraner Trainers Maik Loosen (1.Dan).

Zum Gelbgurt im Aikido müssen 2 verschiedene Techniken und die Fallschule rückwärts gezeigt werden:

Ein Ude-osae (Armstreckhebel zum Boden) und ein Shio-Nage (Schwertwurf)

Diese Techniken müssen gegen 5 verschiedenen Angriffen, jeweils rechts und links und jeweils in einer Irimi (kurze Form) und einer Tenkan (lange Form) gezeigt werden. Insgesamt muß ein Prüfling daher 40 verschiedene Bewegungsabfolgen können.

Alexander Scherer (erst 15 Jahre) und Maximilian Specht (auch 15 Jahre) legten die beste Prüfung ab. Beide zeigten ihre Techniken in sehr flüssiger Form und hatten auch das richtige Tempo -nicht zu schnell und nicht zu langsam-. Außerdem strahlten sie trotz ihres jungen Alters eine überzeugende Ruhe aus. Sie wirkten jederzeit sicher.

Kerstin Broska hingegen konnte man die Nervosität ansehen. Dadurch funktionierten die Techniken noch nicht 100%ig und es kam ab und zu zu Stockungen in der eigentlich flüssigen runden Bewegung. Die kurzen Formen beherrschte sie sehr gut, da diese dem Ju-Jutsu, wo Kerstin bereits den Braungurt trägt, sehr ähnlich sind. Aber auch die Tenkanform bekommt sie immer besser in den Griff.

Ihr Prüfungspartner York Schäfer hatte seine Gelbgurtprüfung bereits am 1.3.2005 zusammen mit Michaela Göhr und Reiner Fingerhut erfolgreich abgelegt. Diese drei waren die ersten, die vom Judo-Club Halver eine Aikidoprüfung abgelegt haben; die Aikidogruppe wurde ja auch erst am 09.09.04 gegründet.

Auch Friedrich Raatz und Nils Gerhardt zeigten am Freitag eine gute Leistung. Zwar fehlte auch ihnen noch die Sicherheit, da die Techniken noch nicht total verinnerlicht sind, aber auch sie zeigten, daß sie alle 40 Bewegungsabfolgen gelernt haben. Nils Gerhardt glich manche nicht optimalen Positionen durch seine extreme Beweglichkeit wieder aus. Und auch Friedrich Raatz, 50 Jahre und damit ältester Prüfungsteilnehmer, konnte die Prüferin Heike Scheuermann überzeugen. Ihre einzigste Anmerkung war, daß er etwas flüssiger werden müsse.

Trainer Maik Loosen war am Ende mit den Leistungen seiner Schützlinge zufrieden und stolz auf sie, denn zum Schluß konnten alle glücklich ihre Urkunde zur bestandenen Prüfung  in Empfang nehmen.