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Update:10.07.2007
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Bezirkslehrgang in Halver mit Wenglorz und Dekorsi
Ferienbeginn? Kein Thema: 46
Sportler fanden sich im äußersten Winkel des Bezirks Düsseldorf, in Halver, zum
Bezirkslehrgang ein. Das Thema? Prüfungsrelevantes zwischen 5. bis 1. Kyu. Ein
ganz schön breites Spektrum, was sich die beiden Referenten, Dirk Wenglorz (5.
Dan, Referent Prüfungswesen in NRW) und Jonny Dekorsi, (4. Dan,
Bezirksvertreter Düsseldorf) vorgenommen hatten.
Klar, Dirk und Jonny hatten sich über die Themenschwerpunkte abgestimmt, paßten
sich dazu gemäß den Wünschen der Teilnehmer aber flexibel an. Bereits in der
Aufwärmphase mußten die Teilnehmer Reaktionen zum und mit dem Partner üben,
Bewegungen ausgleichen und anpassen, auch mit geschlossenen Augen mußte sich
der Uke dem Tori anvertrauen und dann aber auch mal Kraft gegen Kraft arbeiten,
Distanzen in der Angriffs- und Verteidigungsposition ausgleichen. Als weitere
Vorübung erfolgte ein einfaches Auspendeln nach hinten gegen Fauststoß zum
Kopf. Dies erfolgte in fließendem Wechsel, in der zweiten Stufe wurde der
Angriffsarm zusätzlich durch Handfegen aus dem Gefahrenbereich gebracht.
Im Technikteil ging es zunächst um die Weiterführung von abgestoppten
Atemitechniken. Vorübungen wurden von langsam nach schnell, drillmäßig
einstudiert. Hierbei wurden Eingänge und Abwehr sowohl von innen als auch von
außen demonstriert. Dreierkontakt in lockerer fließender Form, so weit, so
bekannt. Dann aber Dreierkontakt mit Stöcken, dann Dreierkontakt mit dem Bud.
Die prüfungsrelevanten Stockangriffe wurden dynamisch am Partner mit vielen
Wiederholungen eingeübt, so daß auch die Anfänger immer sicherer wurden. Nun
ging Dirk zur Stockabwehr 1- 8 über, die er gezielt in Angriffe von außen und
innen aufteilte. Didaktisch klug konnte er damit das Abwehrverhalten
schematisieren. Entsprechend dem Kyu-Grad, wurden Störaktionen und
Entwaffnungen eingebaut. Die Minimalanforderungen, aber auch anspruchsvolle
Techniken zur waffenlosen Folgetechnik, Stock und Messer, wurden den
Teilnehmern angeboten. Deutlich wurde bei der Waffenabwehr hingewiesen, daß ein
Dreierkontakt zur Abwehr nicht zwingend erforderlich ist, „vergeßt die „alten“
Abwehrtechniken nicht“.
„Was hat sich im Prüfungsprogramm neu ergeben?“ kam die Frage.
Beingreifertechniken, hierzu zählen unter anderem die Doppelhandsichel und der
Schaufelwurf, wurden demonstriert, sowie die Zusammenfassung von Unterschenkel-
und Fußabwehr zu einem Prüfungsfach angesprochen.
Die Teilnehmer waren am Ende des Lehrgangs geschafft, konnten aber dennoch den
Referenten Prüfungswesen und den Bezirksbeauftragten mit einem gehörigen
Applaus verabschieden. Wieder mal waren die 5 UE viel zu knapp und wir schon
mitten in den Herbstferien! Und die noch nicht ganz geklärten Themen? Kommt zum
nächsten Lehrgang, dann geht’s weiter.
Jonny Dekorsi

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