Erste halveraner Judosafari

    Am vergangenen Wochenende fand die erste halveraner Judosafari statt.
    Der Judo-Club Halver e.V. organisierte sie erstmals für die Kinder und Jugendlichen der Judoabteilung.

    Die Judo-Safari ist eine Breitensportaktion des DJB (Deutscher Judobund)
    für alle Mädchen und Jungen bis 14 Jahren. Die „Safari“ besteht aus drei Teilen:
            
             
    Leichtathletischer Wettbewerb
             Kreativer Wettbewerb
             Budo-Wettbewerb (Japanisches Turnier)

    Um genügend Zeit für alles zu haben, fand die Judosafari am Wochenende mit Übernachtung statt. Teilgenommen haben 18 Kinder, die in vier Gruppen aufgeteilt wurden. Jede Gruppe erhielt einen Gruppenleiter. Als Gruppenleiter stellten sich Kevin Vasselai, Lars Dumke, Manuel Babilon und Marvin Joest zur Verfügung. Die vier sind alle aktive Kämpfer des JC Halver, die auch beim Training den Übungsleitern zur Hand gehen.

    Organisiert wurde die Judosafari von Sabine Blätgen, Diana Neuhaus, Belinda Broska und Nils Gerhardt.       

    Der leichtathletische Teil bestand aus Laufen, Springen und Werfen.
    Jedoch etwas anders als sonst.
    Beim Laufen mussten die Läufer einen Becher mit Wasser transportieren;
    zum Werfen bekamen die Kinder Sandsäckchen, die mit rechts, links und rückwärts geworfen werden mussten. Und auch beim Springen gab es eine Behinderung. Die Kinder bekamen einen Luftballon zwischen die Knie geklemmt.
    Alle absolvierten diese Disziplinen sehr motiviert und hatten Spaß daran.
                

    Beim kreativen Teil ging es darum, den eigenen Namen in japanischen Schriftzeichen zu schreiben und dieses als schönes Bild zu gestalten.
    Keine leichte Aufgabe. Bei Schriftzeichen wird nicht einfach jeder Buchstabe in ein Schriftzeichen umgewandelt, sondern gilt es bestimmte Regeln zu beachten.

    Belinda Broska hatte sich damit beschäftigt und half den Kindern, so dass am Ende jeder seinen Namen zeichnen konnte.
               

    Ein großer Höhepunkt war aber sicherlich die Nachtwanderung.

    Nach Einbruch der Dunkelheit machte sich die ganze Gruppe zu einer Schatzsuche im nahe gelegenen Wald auf. Hier hörte man zuerst einen Waldgeist, bevor die Gruppe einem Einsiedler und auch einer Hexe begegnete. Nachdem die jungen Judokas einige Aufgaben für die Waldbewohner erledigt hatten fanden sie tatsächlich einen Schatz, den sie mit zur Halle in Sicherheit brachten.

    Erst sehr spät waren dann alle in ihrem Nachtlager.
                      

    Am nächsten Morgen fand dann unter den Augen und der Anfeuerung der Eltern ein japanisches Turnier statt. Dabei kämpft der leichteste gegen den nächst schwereren und der Sieger dieses Kampfes kämpft dann gegen den nächstschwereren. Wer verliert, der scheidet aus; wer gewinnt, der kämpft bis zu 5 Kämpfe hintereinander.
                                          

    Jim Luca Schumacher schafft es tatsächlich 5-mal hintereinander zu gewinnen und die Höchstpunktzahl zu erreichen.
    3 Siege schafften Tiffanie Gollan und Marvin Gerdel. Lara Töpel gewann zwei Kämpfe.

    Die Auswertung der Ergebnisse läuft und Urkunden werden dann vom DJB ausgestellt und zusammen mit den entsprechenden Abzeichen ausgegeben.

    Die Abzeichen staffeln sich entsprechend der Gürtelfarben.
    Höchste Auszeichnung ist der schwarze Panther, gefolgt vom braunen Bär, dem blauen Adler, der grünen Schlange, dem roten Fuchs und bei etwas weniger Punkten das gelbe Känguruh.